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Organon der Heilkunst

 

 

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Produkt-ID: 9783830402756  

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Details zum Buch:
Organon der Heilkunst.

Organon der Heilkunst.

ISBN-Nummer: 978-3-83-040275-6
EAN-Code: 9783830402756
Autor: Samuel Hahnemann (Autor), Josef M. Schmidt (Herausgeber)
Untertitel: Aude Sapere
Titel lang: Auf der Grundlage der 1992 vom Herausgeber bearbeiteten textkritische n Ausgabe des Manuskriptes Hahnemanns(1842)
Art: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 388
Verlag: Karl F. Haug Fachbuchverlag; Auflage: 6. A., Neuausg. Standardausgabe. (Januar 1999)
Sprache: Deutsch
Abmessungen: 20,7 x 13,7 x 2,7 cm
Beschreibung: Hahnemann stellt in seinem Hauptwerk grundlegend sein medizinisches Lehrgebäude der Homöopathie vor. Das Simile-Prinzip ist die Grundlage der homöopathischen Theorie. Es handelt sich um ein medikamentöses Therapieprinzip, das Krankheitserscheinungen nicht durch Verabreichung direkt gegen die Symptome gerichteter Arzneien behandelt, sondern bei dem meist in niedriger Dosierung Substanzen gegeben werden, die in hoher Dosis den Krankheitserscheinungen ähnliche Symptome hervorrufen. So wird beispielsweise Thallium in niedrigster Dosierung zur Behandlung krankhaften Haarausfalls (Alopezie) eingesetzt. Sein berühmter Selbstversuch führte Hahnemann zur Genese des Simile-Prinzips: Er bemerkte bei der Beschäftigung mit William Cullens (1710-90) Materia medica (1789), einem bedeutenden Buch zur Arzneimittellehre, dass der Autor die heilende Wirkung der Chinarinde gegen Malaria in der Kräftigung des Verdauungssystems begründet sah. Die Rinde des Chinabaumes (Fieberrinde, Cortex Chinae) ist eine als Malaria-, Fieber- und Bittermittel eingesetzte Arzneidroge. Da Hahnemann diese Ansicht Cullens anzweifelte, überprüfte er die Wirksamkeit der Chinarinde an sich selbst. Er glaubte, im Laufe dieses Selbstversuchs am eigenen gesunden Körper solche Symptome feststellen zu können, wie sie sonst bei der Malaria auftauchen. Hahnemann erläutert, wie Erkrankungen durch Fehlfunktion des gesamten Organismus, die an ihren Symptomen zu diagnostizieren ist, hervorgerufen werden. Nach der Diagnosestellung müsse der Arzt sich für ein Heilmittel entscheiden, das beim gesunden Menschen ähnliche Krankheitserscheinungen erzeuge. Anschliessend geht Hahnemann auf die Herstellung und Aufbewahrung der homöopathisch wirkenden Heilmittel ein. Des Weiteren thematisiert er die sog. >>Potenzierung<< (Dynamisierung) der Medikamente: Bei der Herstellung eines homöopathischen Medikaments solle die Ausgangssubstanz des Arzneimittels mit einer Trägersubstanz in einem definierten Verhältnis vermischt werden, das Hahnemann durch empirische Beobachtung gewann. Er stellte fest, dass die Arzneien nicht an Wirkung verlieren, je stärker sie verdünnt worden waren, sondern an Heilkraft zunehmen.

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